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der Ort Santarcangelo mit der Rocca Malatestiana und dem Campanone auf dem Hügel
Foto: Viaggiamocela, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Touren · Santarcangelo di Romagna · Italien

Santarcangelo di Romagna, ab Rimini

der Ort auf dem Hügel über der Via Emilia, mit der Stadt aus Grotten, die unter den Häusern in den Sandstein gegraben sind, der Burg der Malatesta, dem Bogen des Papstes Ganganelli, der Mangel aus dem 17. Jahrhundert, die noch immer die rostfarben bedruckten Stoffe glättet, und im Sommer dem Theater auf den Plätzen

ein halber TagDauer
5 Euro die Führung in die grotta monumentale, kostenlos bis 14 JahrePreis
das ganze Jahr; im Sommer gegen AbendWann hinfahren

Etwa zehn Kilometer von Rimini, landeinwärts, führt die Via Emilia am Fuß eines Hügels vorbei, auf dem ein mittelalterlicher Ort liegt: es ist Santarcangelo di Romagna, der Ort von Tonino Guerra. Unten liegt die piazza Ganganelli, weit, mit den Arkaden, dem Rathaus und dem Arco, dem Bogen, den der Ort für seinen Papst baute, Clemens XIV.; von dort steigt man durch Gassen und Treppen zum Campanone hinauf, dem Uhrturm, und zur Rocca Malatestiana, der Burg der Malatesta, oben auf dem Hügel. Unter den Häusern liegt eine andere Stadt: mehr als hundertfünfzig Grotten, von Hand in den Sandstein gegraben, mit Gängen, Schächten und runden Sälen, deren Ursprung niemand mit Sicherheit nennen kann. Eine davon, die grotta monumentale, gehört der Gemeinde und wird mit dem Führer des Touristenbüros besichtigt, fast eine Stunde bei kühlen dreizehn Grad: im Sommer ist das für Kinder und Jugendliche der schönste Teil. Dann gibt es die Stamperia Marchi, eine Werkstatt, in der ein Mann, der in einem großen Holzrad läuft, den Mangano von 1633 bewegt, die Mangel, die Maschine, die die Stoffe glättet, bevor sie von Hand in Rostfarbe bedruckt werden; und das MUSAS, das Museum der Stadt, im Palazzo Cenci. Von Rimini kommt man mit dem Wohnmobil über die Via Emilia hin, mit einem Wohnmobilstellplatz zehn Minuten zu Fuß vom Platz, oder mit dem Zug, in weniger als einer Viertelstunde. Im Juli füllt sich der Ort für das Santarcangelo Festival, das Theater auf den Plätzen; im November für die Fiera di San Martino, den Markt mit den Hörnern, die unter dem Bogen hängen.

Anfahrt

Von Rimini fährt man auf der Via Emilia, der Staatsstraße 9, Richtung Bologna, und nach dem flachen Land kommt man am Fuß des Hügels an. Die Altstadt und die Straßen rund um das Touristenbüro sind eine verkehrsbeschränkte Zone (ZTL): das Wohnmobil lässt man auf dem Wohnmobilstellplatz oder auf dem großen Parkplatz am piazzale Campana und geht zu Fuß hinauf.

  • Mit dem Wohnmobil: der Wohnmobilstellplatz SantarCamper liegt in der via della Resistenza 17, sechshundert Meter von der piazza Ganganelli, etwa zehn Minuten zu Fuß. Kostenlos, ohne Versorgung, parkt und steht man auch in der Area Campana, dem piazzale Augusto Campana, dem größten Parkplatz des Ortes, 700 bis 800 Meter vom Touristenbüro: das Touristenbüro empfiehlt ihn allen, weil es dort immer Plätze gibt, außer in der letzten Augustwoche, wenn der Platz für die Feste gebraucht wird, und in der ersten Novemberhälfte, wenn die Fahrgeschäfte der Fiera di San Martino dort stehen. Die anderen Parkplätze, an der piazza Marconi, am Francolini, in der via Piave, in der via Cagnacci und am Krankenhaus, liegen näher, sind aber klein und oft voll, vor allem an den Markttagen und am Wochenende, und nicht alle kostenlos
  • Mit dem Zug ab Rimini: die Regionalzüge von Trenitalia zwischen dem Bahnhof Rimini und dem von Santarcangelo brauchen 7 bis 11 Minuten, und die Fahrkarte kostet 1,60 Euro, laut dem Fahrplan vom November 2026, mit etwa einem Zug pro Stunde und der letzten Rückfahrt nach Rimini kurz nach 23 Uhr an Werktagen. Der Bahnhof Santarcangelo, am piazzale Esperanto, hat nur Fahrkartenautomaten und liegt einen Kilometer von der piazza Ganganelli, eine Viertelstunde zu Fuß. Es ist der bequemste Weg für die Abende des Festivals und für die Fiera, und für alle, deren Wohnmobil in Rimini nahe dem Bahnhof steht
  • Mit dem Bus ab Rimini: die Linie 9 von Start Romagna fährt am Flughafen von Rimini ab, über den Bahnhof, und kommt in Santarcangelo an; die Linie 90 fährt vom Bahnhof Rimini zu dem von Santarcangelo, schreibt das Santarcangelo Festival in seinen Hinweisen
  • Von der Autobahn: die Ausfahrt Rimini Nord der A14 ist 4 Kilometer von Santarcangelo entfernt

Praktische Hinweise

Die grotta monumentale besichtigt man nur mit dem Führer: man reserviert im Touristenbüro, wo die Führung beginnt. Den Ort, den Platz, den Bogen und die Burg von außen erkundet man frei; das MUSAS hat seine eigenen Tage, und die Stamperia Marchi zeigt die Mangel in Betrieb am Vormittag von Montag bis Samstag.

Dauer eine Stunde für die grotta monumentale mit der Kasematte; ein halber Tag mit dem Aufstieg in den Ort, der Stamperia Marchi und dem MUSAS; ein Tag, wenn man die Pieve, das Kapuzinerkloster und ein Abendessen auf dem Platz dazunimmt, oder die Abende des Festivals

Preis 5 Euro die Führung in die grotta monumentale, kostenlos bis 14 Jahre

Wann hinfahren das ganze Jahr; im Sommer gegen Abend

Geeignet für Familien mit Kindern im Schulalter, die in der Grotte am meisten Spaß haben; die Führung dauert fast eine Stunde und ist vor allem Erzählung, und das Touristenbüro weist darauf hin, dass sie für die Kleinsten anstrengend sein kann. Der Weg in der Grotte geht nicht mit dem Kinderwagen und nicht mit dem Rollstuhl: das sagt man bei der Reservierung. Drinnen sind es das ganze Jahr 13 Grad, im Sommer braucht man also einen Pullover, und bequeme Schuhe für die Treppen des Ortes. In die Grotte dürfen kleine, ruhige Hunde mit

Buchung für die grotta monumentale im Touristenbüro, am Telefon, per E-Mail oder über das Formular der Website: die Reservierung dient dazu zu wissen, dass die Führung stattfindet, weil manche Uhrzeiten voll werden oder schon von Gruppen in einer anderen Sprache belegt sind, und für eine Führung auf Englisch oder in einer anderen Sprache schreibt man am besten ein paar Tage vorher. Bei der Stamperia Marchi reserviert man die Besuche am Nachmittag und die Werkstatt mit dem Probedruck; für das Depot des MET, außerhalb des zweiten Sonntags im Monat, drei Tage vorher

Kontakt

Wo es liegt

Santarcangelo di Romagna · Emilia-Romagna

44.063230, 12.446570

Notizen

  • Das Touristenbüro, das IAT der Pro Loco, des örtlichen Verkehrsvereins, liegt in der via Cesare Battisti 5, wenige Schritte von der piazza Ganganelli, innerhalb der verkehrsbeschränkten Zone. Es ist jeden Tag geöffnet, außer am 25. Dezember, am Vormittag des 26. Dezember und am 1. Januar: vom 28. März bis 25. Oktober von 8:30 bis 12:30 Uhr und von 15:00 bis 19:00 Uhr, vom 26. Oktober bis 27. März von 8:30 bis 12:30 Uhr und von 14:00 bis 18:00 Uhr, laut dem IAT, das kein Jahr nennt
  • Die grotta monumentale, auch grotta Amati oder Contradina genannt, ist die unterirdische Anlage der Gemeinde: lange gewölbte Gänge, in den Sandstein gegraben, führen zu Sälen und Nischen auf mehreren Ebenen, und am Eingang steht eine Säulenreihe, die aus der Franziskanerkirche des 14. Jahrhunderts stammt, die an der piazza Ganganelli stand, wo heute die Grundschule ist. Wer sie gegraben hat und wann, weiß niemand, und sie dienten vielen Zwecken: sicher ist, dass sie im letzten Krieg viele Leben retteten, weil sie den Leuten des Ortes Schutz boten. Die Legende erzählt von Geheimgängen und von Webstühlen aus massivem Gold, die von den Geistern ihrer Besitzer bewacht werden. Das IAT erzählt auch vom Sangiovese, der in den Fässern in den Grotten reifte, und der Sangiovese, sagt eine andere Legende, sei genau hier entstanden, auf dem Colle Giove, dem Hügel des Jupiter
  • Die Führung in die Grotte, ab dem Touristenbüro: sie dauert etwa fünfzig Minuten und beginnt jeden Tag am IAT, außer am 25. Dezember, am 1. Januar und bei einigen Änderungen, die das IAT auf seiner Website angibt. Vom 28. März bis 25. Oktober um 10:00, 11:30, 15:30, 16:30 und 17:30 Uhr; vom 26. Oktober bis 27. März um 10:00, 11:30, 15:00, 16:00 und 17:00 Uhr. Die Eintrittskarte, die man im IAT zahlt, kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro (über 65 Jahre, mit dem Ausweis der UNPLI, des Verbands der Pro Loco, und für Gruppen über zwanzig Personen), kostenlos bis 14 Jahre. Im Preis inbegriffen ist auch die Kasematte aus dem 15. Jahrhundert im archäologischen Bereich der piazza Balacchi, wenn die Gruppe klein ist und es nicht regnet. Bereits gebildete Gruppen von mindestens acht Personen können eine private Grotte dazunehmen, mit Reservierung eine Woche vorher: eineinviertel Stunden, 7 Euro und 6 ermäßigt
  • Im Sommer, am Abend: das IAT organisiert Santarcangelo d'atmosfera, einen Abendspaziergang von etwa zwei Stunden durch die Gassen und über die Treppen des Ortes, mit dem Besuch der Grotten: einen Abend pro Woche von Juni bis September, um 21:00 Uhr, mit Treffpunkt am Brunnen der piazza Ganganelli, für 15 Euro, kostenlos bis 14 Jahre, mit Reservierung mindestens 24 Stunden vorher. Die anderen Spaziergänge des IAT, über die Malatesta, über die nächtlichen Legenden und über die Kirchen, finden für Gruppen von mindestens zehn Personen statt oder an den Terminen, die unter den Neuigkeiten der Website veröffentlicht werden
  • Die piazza Ganganelli war bis zum 18. Jahrhundert nur eine Erweiterung der Straße am Fuß des Ortes. Mit der Einigung Italiens baute man ringsum das Rathaus, die Schulen und das Krankenhaus; 1928 das Kriegerdenkmal und 1989 den Brunnen, den Tonino Guerra entworfen hat. Am Montag- und am Freitagvormittag ist Markt, am Samstagvormittag der Markt der Obst- und Gemüsebauern, und am ersten Sonntag im Monat der Antiquitätenmarkt. Am Donnerstagnachmittag sind die Geschäfte des Ortes traditionell geschlossen, die Stamperia Marchi eingeschlossen
  • Der Arco Ganganelli: nach dem Entwurf von Morelli sollte er oben eine Marmorstatue des segnenden Papstes tragen; den Entwurf machte dann Canova, und die Statue steht in Rom, auf dem Grab von Clemens XIV. in der Basilika Santi Apostoli. Oben ist das päpstliche Wappen. Zu San Martino hängt man unter dem Bogen eine Trophäe aus Ochsenhörnern auf: wenn sie schwingen, wenn du darunter hindurchgehst, sagt die Überlieferung, steht die Treue deines Partners in Zweifel
  • Der Aufstieg in den Ort: vom Platz steigt man in die mittelalterliche Oberstadt hinauf, umschlossen von den Mauern, die Carlo Malatesta Ende des 14. Jahrhunderts begann und Sigismondo Pandolfo 1447 verstärkte. Von den vier Toren ist nur die Porta Cervese erhalten, benannt nach der Straße, die zu den Salinen von Cervia führte. Man kommt an der Piazzetta delle Monache vorbei, mit dem Kloster der Heiligen Katharina und Barbara und dem Palazzo Cenci des MUSAS, am Sferisterio, Ende des 18. Jahrhunderts für das Pallone col bracciale gebaut, das Ballspiel mit der Armmanschette, das hier noch gespielt wird, am Campanone und, ganz oben, an der Rocca. Im Ort gibt es auch die städtische Pescheria, die Fischhalle, von 1834, mit den Bänken aus Stein von San Marino, und die portici Torlonia, die Arkaden von 1861 an der piazza Marini, wo freitags der Obstmarkt ist
  • Die Rocca Malatestiana ist privat und kann innen nicht besichtigt werden: die geführten Spaziergänge des IAT zeigen sie nur von außen. Sie hat einen Hof mit einer mittelalterlichen Zisterne und drei Säle mit Möbeln aus dem 17. Jahrhundert. Zwischen ihren Mauern, so die Legende, könnte sich die Geschichte von Paolo und Francesca abgespielt haben, die aus dem fünften Gesang von Dantes Inferno
  • Die Chiesa Collegiata, die Stiftskirche, wurde zwischen 1744 und 1756 gebaut: sie hat eine Orgel des Venezianers Gaetano Callido von 1779, die noch spielt, das erste signierte Werk von Guido Cagnacci, dem in Santarcangelo geborenen Maler, von 1635, und ein Kruzifix der giottesken Schule von Rimini aus dem 14. Jahrhundert, das aus der Pieve stammt
  • Die Stamperia Marchi, in der via Cesare Battisti 15, wenige Schritte vom IAT: die Mangel sieht man kostenlos zu den Öffnungszeiten des Ladens. Die Führung zur Mangel in Betrieb und durch die Werkstatt, etwa zwanzig Minuten, gibt es von Montag bis Samstag von 10:00 bis 12:00 Uhr, mit einem Beginn jede halbe Stunde, und am Nachmittag mit Reservierung, für 4 Euro pro Person, kostenlos für Kinder unter 10 Jahren mit den Eltern, laut der Druckerei, die kein Jahr nennt. Man sieht, wie der Mann in das Rad steigt und sein Gewicht den Steinblock über die Walzen, auf die der Stoff gewickelt ist, vor und zurück rollen lässt; dann die von Hand geschnitzten Holzmodel, einige aus dem 17. Jahrhundert, und die Rostfarbe, aus verrostetem Eisen nach einem Rezept gemacht, das die Familie weitergibt. Die Werkstatt mit dem Probedruck, eine Stunde mit der Führung, kostet 35 Euro für Erwachsene. Telefon 0541 626018
  • Das MUSAS, das Museo storico archeologico, das historisch-archäologische Museum, in der via della Costa 26, im Palazzo Cenci: von den Funden aus der Römerzeit, als hier Felder und Werkstätten von Handwerkern lagen, bis zum Mittelalter und zum 19. Jahrhundert, mit dem Polyptychon von Jacobello di Bonomo von 1385 und einer Tafel von Luca Longhi von 1531 aus der Kirche San Francesco, und einem Saal für Clemens XIV. mit seinen Porträts und den sakralen Gegenständen, die er den Mönchen schenkte. Am Eingang hat der Armadio del Tempo, der Schrank der Zeit, zehn Gegenstände, einen pro Epoche, im 3D-Druck nachgebildet, die man anfassen darf; der kostenlose Audioguide auf Italienisch und Englisch ist auf izi.TRAVEL. Der Eingang mit Rampe ist in der via dei Fabbri. Laut dem Museum ist es bis zum 5. November 2026 freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 16:00 bis 20:00 Uhr geöffnet; ab dem 6. November 2026 freitags und samstags von 15:30 bis 19:00 Uhr, sonntags und an Feiertagen von 9:30 bis 12:30 Uhr und von 15:30 bis 19:00 Uhr, und am 11. November, zu San Martino, von 9:30 bis 12:30 Uhr und von 15:30 bis 19:00 Uhr. An den anderen Tagen öffnet es auf Anfrage, drei Tage im Voraus, unter 0541 624703, von Montag bis Freitag von 9:00 bis 13:00 Uhr
  • Das MET, das Museo degli usi e costumi della gente di Romagna, das Museum der Bräuche und Sitten der Menschen der Romagna, in der via Montevecchi 41, mit den Geräten und den Gegenständen des bäuerlichen Lebens in den Sälen und im Freien, ist 2026 wegen Umbauarbeiten geschlossen. Inzwischen öffnet sein Depot, in dem die ethnografischen und archäologischen Sammlungen der Museen der Stadt lagern: am zweiten Sonntag jedes Monats, mit drei Durchgängen um 16:00, um 17:00 und um 18:00 Uhr, und an den anderen Tagen auf Anfrage, mit Reservierung drei Tage vorher unter derselben Nummer wie das MUSAS
  • Die anderen Museen: das Museum Nel mondo di Tonino Guerra, In der Welt von Tonino Guerra, im ehemaligen Monte di Pietà, dem alten Pfandhaus, mit mehr als sechzig Werken des Dichters, darunter Bilder, Keramiken, Wandteppiche und bedruckte Stoffe, ist laut dem IAT heute geschlossen. Das Museo del Bottone, das Knopfmuseum, aus der Sammlung der alten Kurzwarenhandlung Zucchi entstanden, erzählt vier Jahrhunderte Geschichte mit Knöpfen: für einen Besuch ruft man unter 366 686 9945 an
  • Die Pieve di San Michele Arcangelo, außerhalb des Zentrums Richtung Süden, war bis zum 18. Jahrhundert die wichtigste Kirche des Ortes: ein einziges Schiff, die siebenseitige Apsis und der Glockenturm in der Mitte der Fassade, mit der Tür an seinem Fuß; die wiederverwendeten Ziegel und der Mörtel rücken sie in die Nähe der byzantinischen Kirchen von Ravenna, San Vitale und Sant'Apollinare in Classe. Drinnen hat der Steinsockel, der den Altar trägt, einen gemeißelten Adler. Die Legende erzählt von einem Gang, der sie mit der Rocca verband. Die Öffnungen erfragt man beim IAT, das sie zusammen mit der Collegiata beim Spaziergang zu den Orten des Glaubens zeigt, für Gruppen von mindestens zehn Personen, für 10 Euro, kostenlos bis 14 Jahre
  • Das Kapuzinerkloster, von 1654-1661, steht auf dem Colle Giove, dem Hügel der Legende vom Sangiovese: von der Terrasse sieht man die Altstadt bis zum Meer, und daneben beginnt der Parco dei Cappuccini, ein Wald in der Stadt. Etwa zwei Kilometer vom Zentrum, am Marecchia, liegt Mutonia, ein frei zugänglicher Park, in dem sich Künstler aus aller Welt treffen, um zu arbeiten und ihre Werke zu schaffen
  • Die Dichter: Raffaello Baldini, 1924 hier geboren und 2005 in Mailand gestorben, Journalist bei Panorama, schrieb im Dialekt «E' solitèri», «La nàiva» und «Furistír», Premio Viareggio; Nino Pedretti, Jahrgang 1923, gestorben 1981, Sprachlehrer, veröffentlichte 1975 «Al vòuşi»; Tonino Guerra, am 16. März 1920 in Santarcangelo geboren und am 21. März 2012 hier gestorben, schrieb Gedichte im Dialekt und die Drehbücher der größten Filme von Fellini
  • Das Santarcangelo Festival, 1971 als Festival internazionale del teatro in piazza entstanden, als internationales Festival des Theaters auf dem Platz, heute eines der wichtigsten italienischen Festivals des zeitgenössischen Theaters, des Tanzes und der darstellenden Künste, ist das wichtigste kulturelle Ereignis des Jahres: zehn Tage im Juli Vorstellungen, Tanz und Performances auf den Plätzen, in den Innenhöfen und in den Theatern des Ortes, viele unter freiem Himmel und am Abend. 2026 fand es vom 3. bis 12. Juli statt; die Daten für 2027 hat das Festival noch nicht veröffentlicht. Die Vorstellungen enden spät: von Rimini kommt man mit dem Zug
  • Die anderen Feste im Sommer und im Herbst: Calici Santarcangelo, das Weinfest, war 2026 am 7. und 8. August, mit den Veranstaltungen, die am 1. August begonnen hatten; Ende August das Not Film Fest, das Festival des unabhängigen Kinos, und Anfang September der Cantiere poetico, die Dichterwerkstatt, über die Dichtung des Ortes. Die Fiera di San Michele, der Vogelmarkt, durch ein Edikt der Malatesta von 1472 belegt, war 2026 am 26. und 27. September, im Zentrum, von 8:30 bis 22:00 Uhr
  • Die Fiera di San Martino, die "Fira di Becc", der Markt der Gehörnten, ist das größte Fest des Ortes und dreht sich um den 11. November, den Tag des Schutzpatrons. 2026 geht sie laut der Gemeinde von Samstag, dem 7., bis Mittwoch, dem 11. November, mit einem Auftakt ab dem Abend von Freitag, dem 6. Der große Markt ist am 7., am 8. und am 11. November in den Straßen des Zentrums, und es gibt mehr als hundert Stellen zum Essen, von der Piada, dem Fladenbrot, an aufwärts, die Sagra nazionale dei cantastorie, das nationale Treffen der Bänkelsänger, und den Palio della piadina der Pro Loco, den Wettbewerb der Piadina, die Handwerker von Fattamano unter den Arkaden des Platzes, das Villaggio dei Cornuti, das Dorf der Gehörnten, am piazzale Francolini, und den Gang unter den Hörnern des Bogens. Die Straßen des Zentrums werden für den Verkehr gesperrt, der piazzale Campana ist von den Fahrgeschäften belegt, und am 7. und 8. November bringen zwei Shuttles ins Zentrum, von den Parkplätzen in der via della Quercia, mit 500 Plätzen, und am Hauptfriedhof: für alle, die aus Rimini kommen, ist der Zug der einfachste Weg

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